Eindeutigkeit von „uuid“ prüfen und Form entsprechend der OSF Definition von UUID festlegen

XPLAN-500
  • 6.1
teilweise akzeptiert
  • Konformitätsbedingung

Die Eindeutigkeit von „uuid“ sollte in den Konformitätsbedingungen festgeschrieben werden, damit die „uuid“ zumindest in Bezug auf ein einzelnes Planwerk unique ist. Die Festlegung der Eingabeform nach der OSF Definition einer UUID wäre dazu hilfreich. ALTERNATIV: Änderung des Attributnamens (um den Bezug zur definierten UUID zu verlieren) und der Beschreibung des Attributs ODER Entfernung des Attributs.

Das Attribut „uuid“ wird im Objektartenkatalog als „Eindeutiger Identifier des Objektes“ definiert.
Die Eindeutigkeit wird aber nicht geprüft und die Eingabe muss auch nicht der gängigen UUIDDefinition entsprechen.
Ohne Validierung der Eindeutigkeit ist „uuid“ nicht einmal für ein einzelnes Planwerk entsprechend seiner Definition nutzbar. Die Verwendung des Attributs kann Fehler verursachen, da angenommen werden könnte, die Eindeutigkeit sei sichergestellt.
Das Attribut wird entsprechend seiner Definition nutzbar. Alternativ würde Anpassung des Attributnamens und der -definition Missverständnisse vermeiden oder die Entfernung des Attributs das Modell vereinfachen.
 

Kommentare

Beschluss am 30.04.2026 in der 71. Sitzung: Der Antrag wird mit Änderungen angenommen. Das ID-Konzept wird dahingehend präzisiert, dass Objektidentifikatoren künftig gemäß den jeweiligen Encoding-Spezifikationen übertragen werden. Das XPlanungsattribut „uuid“ wird im konzeptionellen Modell für alle Objektklassen vorgesehen, jedoch nicht in die jeweiligen Encodings (z. B. XSD) als eigenes Attribut abgeleitet. Für GML wird die im ID-Konzept spezifizierte Konvention als Konformitätsbedingung eingeführt, dass der Identifikator in Form eines UUIDv4 Strings gemäß RFC 9562 vorliegen muss und gml:id und gml:identifier übereinstimmen müssen. Die Umsetzung erfolgt verbindlich mit der nächsten Hauptversion 7.0.