XL: Nachrichtentransport Business to Government B2G
- Infrastruktur & Technik
- Kernmodul
XLeitstelle am 2020-11-02
Es soll ermöglicht werden, Nachrichten mit der Bauaufsichtsbehörde auszutauschen, die nicht über ein OZG-Portal erfasst/gesendet/empfangen werden, sondern direkt über eine beim Antragsteller installierte Anwendung bzw. einen Antragsdienst.
Ein Anwendungsfall hierfür sind Telekommunikationsunternehmen, die über ein eigenes Antragsportal Bauanträge für die Errichtung von 5G-Funkmasten bundesweit XBau-konform erstellen und an die zuständige Bauaufsichtsbehörden übermitteln wollen.
Weitere Anwendungsfälle sind im Rahmen der Verfahren zum Breitbandausbau:
- die Kommunikation mit Wegebaulastträgern (B2G, G2B)
- Beteiligungsnachrichten z.B. mit Naturschutzbehörden (B2G, G2B)
- Mitnutzungsanfragen bei anderen Infrastrukturbetreibern (B2B)
Oder im klassischen XBau (Hochbau):
- Kommunikation zwischen Bauherr und Prüfingenieur
Es ist zu klären, mit welchen Maßnahmen diese "Business to Government" (B2G) Kommunikation realisiert werden kann. Diese sollen dann zügig umgesetzt werden.
Kommentare
EG21-01 16.03.2021
Welcher Scope der Nachrichten wird benötigt?
- alle Nachrichten, die von der Rolle Bauherr gesendet oder empfangen werden
Lösungsansatz
- in den Nachrichtenköpfen die Möglichkeit schaffen, dass Nicht-Behörden teilnehmen können
- in den Nachrichtenköpfen ggf. auch die Möglichkeit schaffen, in einer Nicht-DVDV-Infrastruktur zu kommunizieren
Die anderen offenen Fragen (s.o.) beziehen sich nicht auf die XBau-Umsetzung im engeren Sinne.
Es sind zu beteiligen:
- Fachmodul Breitband
- Vertreter der Telekom
Der CR kann in die Umsetzung gehen.
Der CR soll noch mal neu geprüft werden.
Im ersten Schritt in Abstimmung mit der XLeitstelle
- welche Erkenntnisse aus der XBreitband-Umsetzung 2022-23 sind zu berücksichtigen
- gibt es aktualisierte Ziele zu dem Anliegen dieses CRs
EG25-04 02.12.2025
Diskussion
- Idee des CR ist „Anträge direkt von der Software des Bauherrn, z.B. Telekom, an die zuständige BAB richten“ – also ohne Zwischenschritt Bauportal (ungleich Thema Architektensoftware)
- In der Diskussion des CR wurde bisher das Thema sondiert „was betrifft die Strukur der XBau-Nachrichten“ vs. „was betrifft die DÜ-Infrastruktur“
Beschluss
- Das Anliegen soll als Weiterentwicklung von „Architektensoftware“ behandelt werden – keine Umgehung des Bauportals mehr vorgesehen (wie auch bspw. in XTiefbau bzw. dem Breitbandportal Hessen), sondern
- Online-Kopplung der Projektplanungssoftware zum Bauvorhaben im Architektenbüro oder beim Bauherrn Telekom an das Bauportal
Status in Arbeit
Status wartend
Bevor dieser CR im EG bearbeitet werden kann, müssen Erfahrungen mit der Implementierung (durch Anbieter von Projektmanagement-Software für Architekturbüros) des CRs Architektensoftware (der in XBau fertig umgesetzt ist) vorliegen (siehe verlinkter CR).
XBau-EG am: 2020-11-09
Diskussion des Anliegens
Müsste nicht aktuell der Bedarf schon abgedeckt sein? Welche Hürden / Defizite sind zu diagnostizieren, so dass es Anpassungsbedarf aus XBau-Sicht gibt?
Strenggenommen ist A aber kein XBau-Thema im engeren Sinne, sondern fällt in den Bereich der technischen Infrastruktur der Nachrichtenübertragung. Um das Bild vollständig zu machen, sollen solche Aspekte auch im XBau-EG aber weiterhin thematisiert werden. Die Leitstelle ist hier auch im Gespräch mit den DVDV-Verantwortlichen (IT-Planungsrat, FITKO, …).
Thema B ist für die XBau-Standardisierung aber höchst relevant.
Offene Fragen
Prinzipielle Punkte:
Bedarf:
In Bayern wird für die Antragstellung der Weg über das BayernPortal verpflichtend vorgegeben werden.
Die Steuerung bleibt beim Land bzw. den Behörden (wird nicht durch DVDV-Verwendung und den B2G-Mechanismen, die XBau schafft, präjudiziert).